Dem Brauch getreu durchbrachen auch dieses Jahr in deutschen Landen wieder Sonnwendfeuer Kälte und Dunkelheit der längsten Nacht des Jahres. Das uns arteigenste aller Feste, gleichzeitig auch der Beginn der Rauhnächte, stellt die eigentliche Grundlage des heutigen Weihnachtsfestes dar.
Schon seit jeher bestimmten unsere Vorfahren den kürzesten Tag des Jahres als Zeitpunkt des Beginns der Rauhnächte. In unseren nördlichen Breiten unterliegt die Dauer des Sonnenlaufes großen Schwankungen. Im Sommer sehen wir die Sonne einen weiten Bogen ziehen; je näher wir dem Winter kommen, desto tiefer sinkt der am Himmel sichtbare Sonnenlauf; die Tage werden kürzer, die Nächte länger.
Schaut man vom hohen Norden aus, erreicht die Sonne zur Wintersonnenwende ihren tiefsten Punkt am Horizont, verweilt dort bewegungslos („tod“) und setzt nach etwas mehr als drei Tagen, ihren Jahreslauf („Auferstehung/Geburt“) wieder fort. Genau an Weihnachten ist der hellste Stern am Himmel, genannt Sirius, in einer geraden Linie zwischen weiteren drei hellen Sternen, die auch in der Sternenkunde als die „drei Könige“ bezeichnet werden und dem Punkt des Sonnenaufganges.
Mit Blickrichtung auf den Punkt des Sonnenaufganges „folgen“ zu Weihnachten somit die „drei Könige“ dem hellsten Stern am Himmel zur „Geburt“ der Sonne in Richtung des Sternbildes „Jungfrau“. Der Ort Bethlehem heißt übersetzt „Haus des Brotes“, welches ein anderer Name für das Sternbild Jungfrau ist. Der Heiligenschein Jesus stellte ursprünglich die Sonne dar, ebenso wie die Heiligen Drei Könige, als Sterne, ebenfalls mit Heiligenschein dargestellt werden.
Unser Volk feiert Weihnachten – und das schon seit Tausenden von Jahren. Dieses Fest wird bestimmt durch den Kreislauf von Mond und Sonne. Das Jahr wird festgelegt durch einen Sonnenkreislauf (etwa 365,24 Tage). In jedem Jahr erfolgen zwölf ganze Mondkreisläufe (jeweils etwa 29,53 Tage) mit einer Dauer von insgesamt etwa 354 Tagen. Die restlichen elf Nächte und zehn Tage des Jahres stellen die heiligen Nächte (die sogenannten Rauhnächte oder Weihnächte von Weihnächten bis zum „Dreikönigstag“) dar. Gefeiert wird die Wiederkehr der längeren Tage, der Sieg des Lichtes über die Dunkelheit und der damit einhergehende Übergang vom alten in das neue Jahr.
Vermutlich um den nordisch-deutschen Ursprung des nur im Norden überhaupt sichtbaren Weihnachtsfestes herauszustreichen, verlagerte man die Weihnachtsgeschichte vom nordischen Himmel in den vorderasiatischen Wüstensand. Die Wiederauferstehung Jesus wird heute meist auf Ostern gelegt, während die Geburt nicht mehr der „Sonne Gottes“, sondern verfälschend des „Sohn Gottes“ an Weihnachten statt gefunden haben soll.
Auch die zahlreichen modernen Versuche des Systems, das Weihnachtsfest fremdländergerecht umzuwandeln oder im besten Falle ganz zu verdrängen sind ein direkter Angriff auf die Deutsche Kultur und Wesensart. Weihnachten ist das urdeutscheste und wichtigste aller Feste und ein weiterer Beweis für die Fähigkeiten und Kenntnisse unserer Vorfahren gleichermaßen wie für unserer Herkunft aus dem Norden.
Wir wünschen allen Freunden und Unterstützen ein besinnliches Weihnachtsfest!