Seit Tausenden von Jahren begehen Deutsche die Sonnenwenden am kürzesten und längsten Tag des Jahres. So versammelten sich auch dieses Jahr wieder zahlreiche Deutsche, um im Kameradenkreis mit Sonnwendfeuern dem Brauch ihrer Ahnen zu folgen. Wie keine andere Festlichkeit belegt das Brauchtum der Jahreskreisfeste unsere nordische Herkunft und ist damit untrennbar in unserer Art verwurzelt. Nur in den nördlichen Teilen der Welt ergibt die Betrachtung der unterschiedlichen Tageslängen im Jahreslauf einen Sinn.
In einem Ausdruck von Naturverbundenheit und Schöpfungsbewußtsein wird dem jährlich wiederkehrenden Lauf der Sonne nachempfunden. Ebenso wie die Sonne einen scheinbar unendlichem Kreislauf aufeinander folgender Jahreszeiten vollzieht, so stehen wir als Deutsche in einer die Jahrtausende andauernden Abfolge unseres Volkes.
Wer seine Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten. Aus diesem Grunde werden insbesondere wir Deutschen in der Systempropaganda von unserer Geschichte getrennt, wo es nur irgend möglich ist. Aufrechte Deutsche stehen dem entgegen, wollen das Brauchtum fortführen und sehen sich als Bestandteil einer jahrtausendealten Schicksalsgemeinschaft im Überlebenskampfe unseres Volkes.
Dieses Bewußtsein über den uns zugewiesenen Platz ist Grundstein des damit verbundene Auftrages eines jedes Deutschen, als Erbpflicht seinen größtmöglichen Beitrag zur Fortführung unseres Volkes zu leisten.