Zugegeben, es war für mich ein Traum ab frühen Jugendjahren: Einmal vor den Soldaten des Denkmals in der Bahnhofstraße stehen und dort eine Rede halten. Die Fahnen im Winde und das Gefühl, unsere Ahnen wären stolz auf uns. An jenem Ort, an den meine Oma mit mir schon als Kind ging. An dem die Namen meiner Verwandten im kalten Stein als stummen Zeugnis stehen, daß sie einst für Deutschland kämpften. So wie Adolf Eder. Der bis heute vermißte Panzerfahrer, dessen Panzer in Frankreich ausbrannte und der nie zurück kehrte. Von dem meine Oma aber noch mit 88 Jahren berichtete. Genauso, wie vom Bombenangriff auf Mannheim. Vom Einmarsch der Alliierten in Weinheim und dem Leid der Nachkriegsjahre. Vom Hungerwinter und den gehässigen US-Soldaten, die sich einen Spaß daraus machten, hungernde deutsche Kinder zu schikanieren. Als dann im Januar dieses Denkmal von geschichtsvergessenen Antideutschen besudelt wurde war für mich klar, nun ist es höchste Zeit, ein Gegengewicht zum antifaschistischen Ungeist dieser Zeit auf die Straße zu tragen. Nun muß das anständige Deutschland genau an dieses Denkmal und Gerechtigkeit einfordern. ...